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Mittwoch, 5. April 2017

Allez Hopp!

Heute schmücke ich mich einmal klammheimlich mit fremden Federn. Wobei die sprichwörtlichen Federn hier nicht ganz offensichtlich in Erscheinung treten. Sie sind nämlich versteckt. In Form von Daunenfedern. Und zwar hier: 

Das großartige weißes-Kaninchen-Kissen habe ich ausnahmsweise mal nicht selbst gemacht; meine Patentante hat es mir zur Geburt des kleinen Grinsekätzchens genäht - aus einer alten Überdecke. Als ich damals aus dem Krankenhaus kam mit einem kleinen Schreihals im Arm (nein, das Kätzchen schnurrte nicht, nie, niemals), erwartete mich in einer Ecke des Schlafzimmers ein alter Schaukelstuhl (ein Familienerbstück), der mit eben diesem weißen Schlappohr bestückt war.


Die Freude war riesengroß und so verbrachten das Grinsekätzchen und ich viele Still- und Kuschel-Sessions wohlig umsorgt von dem Kissen und den sagenhaften Schlappohren. 

Irgendwann verschwand das weiße Kaninchen in den Weiten des Kinderzimmers - aber, dem aktuellen Frühjahrsputz sei es gedankt - fand ich es wieder und reanimierte es mit einem dicken Daunenkissen. 

Der großartige Hängesessel im Garten ist jetzt sein neuer "Bau"! Und was soll ich sagen? Ich glaub, der weiße Riese fühlt sich hier ganz wohl. Einige seiner roten Schnupperhaare wehen auf jeden Fall aufgeregt dem Wind entgegen und die Schlappohren knicken dann und wann zufrieden zur Seite.




Wie WIR uns hier fühlen, brauche ich Dir wohl nicht zu berichten, denn die Bilder sprechen für sich. "Allez Hopp" und ab in den Schaukelsessel; das Tollste ist, wenn beim sanften Schaukeln die Blüten des Mirabellenbaumes herab regnen... Herrrrlich!







Samstag, 17. September 2016

Dackelblick

Also eigentlich kommen mir ja nur Hasen ins Haus. Kleine, große - am liebsten weiße. Schlappohren bevorzugt. Was rede ich? Vermutlich kennst Du schon meine diesbezüglichen, liebesbekundenden Posts.

Neulich lief mir allerdings dieser Dackel über den Weg. Also, er saß auf diesem Kissen. Auf dem Flohmarkt. Und ich hörte ihn leise wuffend betteln, ihn doch auf ein Leberwurstbrot mit zu mir nach Hause zu nehmen. Normalerweise lass ich mich ja nicht einfach so einwickeln. Aber bei seinem Augenaufschlag konnte ich einfach nicht anders und schnappte ihn mir unter den Arm.
Zuhause angekommen musste er sich erst einmal einer gründlichen Reinigung unterziehen und im Garten trocknen, bevor er in die gute Stube durfte. Dort darf er - wer hätte das gedacht - nun sogar auf meinem Lieblingssessel sitzen. Und er ist ganz brav dabei. Er schaut so süß und ist mir total ans Herz gewachsen:



Mittwoch, 25. Mai 2016

Licht auf den ersten Blick


Wie Du an meinen Posts erkennst, bin ich diese Woche sehr einrichtungslastig orientiert. Das liegt unter anderem daran, dass ich morgens mit dem Auto unterwegs am Straßenrand eine verwaiste Lampe gefunden habe, die ich natürlich nicht einfach dort stehen lassen konnte. Very vintage ist sie, ein DDR-Schätzchen, erdbeerrot und ein wenig "space age" angehaucht.
Auf jeden Fall stand sie da - im strömenden Regen - und erregte mein mitleidiges Sperrmüllherz.
Also, rasch raus aus dem Auto in den prasselnden Regen, Lampe in den Kofferraum gesteckt und daheim erst einmal von Flugrost und Straßendreck gesäubert und getrocknet. Dann ausprobiert. Sie funktioniert. Unglaublich. Herzkönig hat dennoch die Elektrik noch einmal überprüft und das kleine Fundstück zur Dekoration freigegeben. Ins Wohnzimmer in die Bücherecke passt sie genau so hervorragend wie in die Essecke im Wintergarten. Für den Moment darf sie im Wohnzimmer bleiben und mich beim abendlichen Schmökern erfreuen. Hach, herrlich....


Das tolle Stickkissen ergatterte ich jüngst auf dem Flohmarkt. 
Steckt wohl eine Menge Arbeit dahinter.
Aus einer anderen Perspektive
Nahaufnahmen
Zur neuen Lampe darf sich "die Neue" gesellen.  Tolles Bild in grässlichem Passepartout.
Ob es sich hierbei um Medusa handelt? Ich werde es heraus finden...

Auf jeden Fall benötigt sie dringend eine neue "Einfassung".


Dienstag, 24. Mai 2016

Alle Vögel sind schon da...

... Also zumindest zwei. An seinem Kinderbett hat das Grinsekätzchen einen zwitschernden Vogel (vermutlich Nachtigall) im Käfig hängen. Also, der Käfig hängt, nicht der Vogel. Aber der war immer so allein. Also, der Vogel, nicht der Käfig.

Auf dem Flohmarkt habe ich noch einen knatschgelben Kanarienvogel erstanden. Ganz zahm, der Kleine! Er steht nun gerahmt auf Grinsekätzchens Nachttisch und sorgt dort für gute Laune auch ohne Gezwitscher - dafür aber in interessanter 3-D-Wackelbild-Optik. Herrlich kitschig....

Ich weiß nur nicht so recht, ob Katze und Vögel sich auf Dauer.... Du weißt schon!

Die Blümchenbettwäsche stammt noch aus den 70er Jahren von Omi und hat eine tolle Farbkombi, wie ich finde. Der Stuhl von Casalino ist ein 2nd-Hand-Exemplar und genauso quitschig gelb wie besagter Kanarienvogel im Rahmen.

Der Nachttisch ist ein Sperrmüllfundstück, den ich nach ausgiebiger Reinigung mit Wachstuch überzogen habe. Praktisch zudem, wenn einmal gekrümelt oder gekleckert wird. Mit Masking-Tape hat er an den zauberschön gedrechselten Beinen noch vier farblich passende Manschetten bekommen und kann sich so echt noch sehen lassen, oder?