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Montag, 17. April 2017

Friede, Freude, Eiersuchen

Ostern war es im Wunderland zugegebener Maßen ein wenig wuselig. Wir hatten Familienbesuch. Und hunderttausend Projekte, die wir gemeinsam zu Ostern realisieren wollten. 
Leider haben uns die Anzahl derer und das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass ich Dir heute zusammenfassend lediglich einige österliche Impressionen liefern kann. Schau mal:

Zu aller erst ließ sich der Osterhase im frisch bezogenen Kinderbett blicken. Nämlich als niedliches Kuschelkissen. Boar, soo flauschig!





Zur Verschönerung des Wintergartens bemalte das Grinsekätzchen dessen Eingangstüre österlich mit unseren neuen Kreide-Makern (von folia). Funktionierte hervorragend. Was wohl in dem Geschenk mit dem blauen Schleifenband steckt? Der Osterhase mit den langen, roten Ohren hat auf jeden Fall schwer zu tragen! 



Für die Schwiegereltern gab es selbstgemachte Frucht-Pralinen mit getrockneten Feigen, Walnüssen und vieeeel Schokolade darin. Ein Schelm, wer bei den kleinen braunen Kügelchen an Hasen.... denkt!



Ein marmoriertes Osterhäschen mit viel Puderzucker in einem Gelee-Eier-Gelege zierte den Frühstückstisch. Gelbe Tulpen in einer Vintage-Kanne vom Flohmarkt und geklauter Ginster boten ihm ein gutes Versteck vor gefräßigem Frühstücksbesuch. Seine Verweildauer war leider nur kurz! 




Die kleinen Kücken hatten wir aus Rührteig gebacken, sie in Muffin-Förmchen gesetzt und ihnen ein Gefieder aus einer leckeren Quark-Creme verpasst. Sie ereilte ein ähnliches Schicksal wie das des Hasen!



Ein weiteres Flohmarktfundstück ist dieser kleine Vintage-Hase aus Holz. Er fand die lila Ecke, versteckt zwischen lila-goldenen Ostereiern, am besten. Die gefärbten Eier hatten wir hälftig mit Bastelblattgold beklebt (klebte nach der Bastelaktion übrigens in der kompletten Wohnung), was ihnen ein besonders kostbare Erscheinung verlieh!



Bei einem der wenigen Außenaufenthalte aufgrund des bekannten Weltuntergangswetters zu den Feiertagen, entdeckten wir diesen prachtvollen Kirschbaum vor einer alten Scheune. Frische Luft tut so gut und Blütenschnuppern erst recht.

Vom Kurzspaziergang zurück, entdeckten wir, dass wohl der Osterhase in unserem Garten neben den "goldigen Eiern" kleinen Süßkram und ein Geschenk versteckt hatte. Der Hase in der Möhrenrakete passte auf jeden Fall perfekt zum Oster-Outfit des Grinsekätzchens - einem selbst genähten Glockenkleid.

Samstag, 19. März 2016

Glücks-Gugl mit Möhrchen

Hattu Möhrchen? Muttu Glücks-Gugl draus machen!

Schon lange will ich meinen Herzkönig und mein Grinsekätzchen davon überzeugen, wie lecker Möhrenkuchen ist. Seit einiger Zeit schon feile ich an dem für mich perfekten Rezept. Weil Ostern naht, dachte ich, es sei Zeit, meine Gerüch(t)eküche nun zu lüften.

Für den Teig von 12 kleinen Gugln (Dmr. 8 cm) benötigst Du:

- 170 g Mehl
- 1/2 Pck. Backpulver
- 70 g Vollrohrzucker
- 60 g gemahlene Hasel- oder Walnüsse (frisch gemahlen ist das Aroma grandios!)
- 2 Msp. Zimt oder "Spekulatius Cruiden" (holländ. Pendant)
- Prise Salz
- 110 ml Sonnenblumenöl
- 2 Eier (L)
- 220 g fein geraspelte Bio-Karotten

Falls Du ein Frosting magst (es macht den Gugl-Genuss noch saftiger), brauchst Du:

- 50 g Mascarpone
- 20 ml Ahornsirup (macht eine toll nussige Note)
- 50 g Zucker, besser Puderzucker
- Deko-Möhrchen aus Marzipan - oder selbst gemacht
- wahlweise Pistazienkerne


Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine Guglhupfform (6 Stk.) - am besten aus Silikon - oder eine andere kleine Küchleinform mit Butter oder besser Butterschmalz einfetten. Zur Not tut es natürlich auch eine Kasten- oder Napfkuchenform.
Die Karotten schälen und fein raspeln.
Mehl, Backpulver, gemahlene Nüsse, Vollrohrzucker, Zimt und die Prise Salz mischen. Öl und Eier dazugeben und verrühren. Es ergibt eine zähe Masse, die nach dem Unterrühren von den Karotten allerdings ganz "fluffig" wird.


Die Masse nun vorsichtig in die Guglhupfformen füllen. Bei der angegebenen Menge für 12 Gugl ist ein zweimaliges Abbacken des Teiges notwendig, da meine Form nur 6 Stück fasst. 
In der Mitte des Backofens für ca. 15-20 Minuten backen.
Dann Auskühlen lassen und vorsichtig stürzen.
Falls Du ein Frosting fertigen möchtest, Mascarpone mit Ahornsirup, Puderzucker mischen und kalt stellen. Je kühler und fester das Frosting ist, desto schöner lassen sich im Anschluss die Gugl dekorieren. Das machst Du am besten mit einem Spritzbeutel, den Du Dir ganz einfach aus einem Gefrierbeutel fertigen kannst, dem Du nach Einfüllen der kalten Frostingmasse eine kleine Ecke abschneidest. So lässt sich das Frosting bestens verteilen. Zum Schluss Marzipan-Möhrchen darauf und knackige Pistazienkerne.


Löffelchen sind von Vorteil für den Genuss dieser Osterleckerei. Ein Puschelschwänzchen brauchst Du hingegen nicht!