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Mittwoch, 7. Dezember 2016

A Tännschen, please!

Als aufmerksamer Leser weißt Du vielleicht, dass ich vor einiger Zeit bereits einen Post über Shortbread - nämlich für Verliebte - verfasst habe. 
Das Grundrezept habe ich ein wenig variiert und möchte Dir heute meine Matcha-Tännchen vorstellen, die einige meiner Lieblingsmenschen die Tage als vorweihnachtliches Wichtel-Knabber-Präsent erhalten.

Das Grundrezept, das Du hier noch einmal nachlesen kannst, wird lediglich um 4-5 großzügige Teelöffel Matcha-Teepulver, etwas frische Vanille aus der Schote, 3 EL Wasser und ggfs. etwas Lebensmittelfarbe ergänzt (wobei der Alkohol aus dem Grundrezept weggelassen wird).

Statt Herzchen-Ausstecher muss heute die klassische Tanne her und voila, die schöne Bescherung aus dem Backofen sieht so aus:

Der alte VW Käfer aus den 60ern transportiert die hübschesten Tannen für´s bevorstehende Fest... von dannen,





während Reineke Fuchs neugierig im Tannendickicht lauert!









Die Ladung wird hübsch (mit Streifenhörnchen und Fuchs verpackt) und an die Lieben verwichtelt. Der VW bleibt allerdings mein...

Sonntag, 16. Oktober 2016

Kreuzberger Nächte...

... sind ja bekanntlich lang. Mein Herzkönig und ich hatten in den vergangenen Tagen eine Einladung eines befreundeten Pärchens erhalten, die ihren 5. Jahrestag groß im Kreuzberger Kiez gefeiert haben. Es war lang. Und wild. Und wunderbar.

Für zwei schwer verliebte Jungs habe ich Whisky-Shortbread gebacken, das ihre Liebe bei jedem gemeinsamen Tee oder Kaffee kulinarisch besiegeln soll, denn es ist - selbstredend -  in Herzchenform mit einem dicken "LOVE" darauf:



Das Rezept hierzu: 
300 g Mehl
1 TL Backpulver
5 TL feine Speisestärke
100 g Zucker
200 g Butter
3 EL Whisky (ick gloob, bei mir waret etwat mehr)

Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und dann alle Zutaten, zuletzt den Whisky, mit einem Handrührgerät mit Knethaken vermengen.
Da Whisky in meinem Barschrank nicht beheimatet ist, habe ich in einem guten Spirituosengeschäft ein Miniaturfläschchen erstanden. Ist günstiger als der "große Bruder" und reicht allemal.



Damit der Teig eine schöne Konsistenz bekommt muss er per Hand noch etwas nachgeknetet werden. Dann 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen: hier darf der Whisky ein wenig ziehen.
Dann den Teig vorsichtig ca. 1 cm dick auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Keksförmchen nach Wahl ausstehen. (#loveisallaround)



Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 15. Minuten auf mittlerer Schiene abbacken. Das Shortbread ist fertig, wenn der Bräunungsvorgang gerade beginnt. 
Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 

Weil das Shortbread durch die Butter schneller fettet, habe ich sie vor dem Verschenken zunächst in einer Klarsichttüte, dann erst in einer Papiertüte verpackt. Blaue Herzen als Streudeko dazu und noch rasch eine Glückwunschkarte gebastelt, deren Spruch wirklich von Herzen kommt....